Aus 25 Apps wird eine
Diese Woche kollabierte das Konzept: Statt 25 stehender Web-Apps eine einzige Unified-App, statt 17 Modul-Server ein Unified-API. Memoro auf Production. Mana-media als zentrale Bild-Pipeline. Und am Ende der Woche heißt ManaCore einfach Mana.
Worum es geht
Bis zu dieser Woche waren die einzelnen Mana-Apps verteilte Welten: eigene Domain, eigene Build, eigener Sync. Diese Woche wurde alles zusammengeschoben — eine App, ein Build, ein IndexedDB, eine Auth-Session. Was nach Konsolidierung klingt, war in Wahrheit das Aufsetzen der Plattform-Architektur, die heute trägt.
Montag — Todo wird zum Notizblock
Der ruhige Auftakt: Todo-Liste komplett auf Notepad-Design umgebaut, durchgängige Tastatur-Navigation zwischen Tasks und QuickInputBar. Klein, aber Setzt das Pattern für die kommenden Module.
Dienstag — Memoro ins Monorepo, Status-Page live
Memoro war bis hierhin ein Solo-Repo. Jetzt: vollständig ins
Monorepo migriert (Web, Server, Audio-Server). status.mana.how
geht live. Todo bekommt Paper-Cards und Detail-Modal. Auth-Email-
Verification robustifiziert.
Mittwoch — Unified App, Phasen 1–7
Der eigentliche Eingriff: Same-Origin Unified-App. 26 Module in einer SvelteKit-App, alle teilen denselben Auth-Cookie, dasselbe IndexedDB. Cross-App Drag-and-Drop wird zu Cross-Modul-DnD ohne Domain-Sprünge. Spotlight-Suche über alles. Sync-Manager für die gemeinsame Dexie. Memoro auf Production gehoben (ManaScore von 58 auf 79).
Donnerstag — Unified API, 25 Apps archiviert, SSE statt WebSocket
Die Backend-Seite zieht nach: 17 Module-Server zu @manacore/api
konsolidiert, ein einziger Hono-Server statt vieler Hop-zu-Hop-
Service-Aufrufe. 25 standalone Web-Apps archiviert (das Repo
behält die Code-Spuren, aber niemand baut mehr).
WebSocket-Sync wird durch SSE ersetzt — einfacher, weniger Failure-Modes, läuft sauber durch Cloudflare. Partial-Sync mit lazy collection loading: nur was du anschaust, wird sofort gepullt. Tag-System, Detail-View Overlays, i18n-Verbesserungen kommen mit.
Freitag — Habits, Automations, Stalwart, Undo
Vier neue Module: Habits, Automations, Notes-Finance, Places mit GPS. Eine Cross-Module Trigger-Registry für Automations (»wenn ich morgens aufwache, blende den nächsten Termin im Kalender ein«). Stalwart-Mail-Server intern aufgesetzt — eigene Mail-Verarbeitung statt Drittanbieter. Undo-Toasts auf 14 DetailViews und cross-module clickable links mit Overlay-Stacking.
Samstag — mana-media als zentrale Bild-Pipeline
Bisher hatte jedes Modul seinen eigenen Bild-Upload. Diese Woche:
Bild-Uploads aller fünf Module routen über mana-media — CAS
(content-addressed storage), Thumbnails, EXIF-Stripping, gemeinsame
Photos-Galerie. Plus der nervige Fix für effect_update_depth_exceeded,
der seit dem Unified-App-Switch auf sechs Dashboard-Modulen
herumkroch.
Sonntag — TimeBlocks, Mana-Rename, PWA
TimeBlocks vereinheitlicht Calendar/Habits/Tasks/Focus zu einem
Zeitmodell mit rrule.js. Ein Konzept, statt vier verschiedene
Zeit-Logiken nebeneinander.
Mukke heißt jetzt Music. ManaCore heißt jetzt Mana — der
Rename, der lange aufgeschoben wurde, weil zu viele Stellen
betroffen waren. Diese Woche war ohnehin schon alles in Bewegung.
PWA-Support mit Offline-UX und Update-Prompts in allen Modulen.
Was kommt
Mit der Plattform-Konsolidierung im Rücken hat KW 15 die Sicherheits- und Voice-Schicht obenauf gesetzt — Encryption, Voice-Quick-Add, UI-Redesign.
mana-monorepomemoro