Galerie
Kunst, die man begeht — kuratierte Ausstellungen gemeinfreier Werke als 3D-Räume im Browser.
Einen Ausstellungsraum betreten, ohne hinzureisen und ohne Eintritt.
Eine digitale Fähigkeit in deiner Hand — getragen von einem gemeinnützigen Verein, nachhaltig und zum Selbstkostenpreis, ohne Werbung und ohne Investoren-Logik.Warum das der Kern ist →
Gemeinfreie Kunst gehört allen — dann soll sie auch aussehen, als wäre sie es wert.
Digitalisierte Kunst liegt meist als Bilderraster in einem Archiv: technisch verfügbar, aber ohne Raum, ohne Maßstab, ohne Nachbarschaft. Ein Gemälde von zwei Metern Höhe wirkt anders, wenn man davorsteht. Die Galerie stellt diesen Raum wieder her — als begehbaren Saal im Browser, mit Museumslicht, Spiegel- boden und Bildunterschriften auf Augenhöhe.
Gezeigt wird ausschließlich, was gemeinfrei ist oder unter freier Lizenz steht. Kein Werk hinter einer Bezahlschranke, keine Anmeldung zum Besuchen. Wer selbst kuratieren will, stellt Werke im 3D-Editor an die Wand und entscheidet, ob die Schau privat, geteilt oder öffentlich ist.
Die Galerie ist ein Ausstellungsraum, den man betritt. Man geht in der ersten Person durch einen Saal, bleibt vor einem Bild stehen, liest das Schild daneben und geht weiter. Der Boden spiegelt, die Werke stehen im warmen Spot, der Rest des Saals bleibt dunkel — so, wie es Museen tun.
Derzeit stehen sechs Ausstellungen offen, darunter Caspar David Friedrich, Van Gogh, japanische Holzschnitte der Ukiyo-e und antike Götterdarstellungen. Alle gezeigten Werke sind gemeinfrei. Für den Besuch braucht es kein Konto, kein Abo und keine Installation — nur einen Browser.
Kuratieren geht über dieselbe Oberfläche: Werke hochladen, per Ziehen an der Wand entlangschieben, Saalmaße setzen, Sichtbarkeit wählen. Aus einer fertigen Schau lässt sich ein Vorschaubild und ein kurzer Rundgangs-Film erzeugen. Diese Seite ist vorerst einer Allowlist vorbehalten.
Wo sie läuft
- Web
- PWA
- iOS
- iPadOS
- macOS
- Android
- watchOS
- Selbst hosten
Erreichbar unter: galerie.mana.how
Was sie kostet
| Aktion | Kosten |
|---|---|
| Ausstellungen besuchen | 0 |
| Werke vertonen (Audiotour) | 0 |
1 Mana = 1 Cent, fest. Verfällt nie. Mehr zum Mana-Versprechen →
Was sie für den Verein verkörpert
- OffenheitCode, Architektur und Mittelverwendung öffentlich.
- EigenbetriebEigene Infrastruktur, quelloffener Stack, keine SaaS-Abhängigkeit.
- AchtsamkeitKeine Notification-Köder, keine Engagement-Tricks.
- LanglebigkeitBewährte Stacks, klare Service-Grenzen, gute Doku.
Brücken zu anderen Apps
Was läuft, was nicht
Phase: Live — Web LIVE, sechs Ausstellungen offen.
- Kuratieren ist derzeit auf eine Allowlist beschränkt; die Öffnung braucht die Datenschutz-Durchsicht des Vereins.
- Der Raum-Editor ist gebaut, aber noch nicht visuell durchgeprüft.
Eigenbetrieb & Code
- Hosting
- Eigenbetrieb auf Vereins-Infrastruktur (Mac Mini in der Schweiz, perspektivisch Schweiz). Kein Cloud-Anbieter, kein Managed-Service.
- Lizenz
- Quelloffen — Details im Repo.
- Transparenz
- Mittelverwendung in der Transparenz-Übersicht.
Galerie ist eine von vielen Apps des Vereins. Alle teilen sich eine Anmeldung, ein gemeinsames Mana-Guthaben und denselben Datenschutz.