Herbatrium
Dein Pflanzen-Tagebuch — Foto, Standort, KI-Bestimmung, kollaborative Specimen-Historie. Sensible Arten bleiben unscharf.
Festhalten, was wächst, ohne den Standort zu verraten.
Eine digitale Fähigkeit in deiner Hand — getragen von einem gemeinnützigen Verein, nachhaltig und zum Selbstkostenpreis, ohne Werbung und ohne Investoren-Logik.Warum das der Kern ist →
Ein Pflanzen-Tagebuch, das Standorte schützt statt sie zu verraten.
Naturbeobachtungs-Apps machen seltene Arten oft erst auffindbar — für genau die Sammler, die diese Standorte suchen. Herbatrium wettet darauf, dass Dokumentieren und Schützen zusammengehören: Du hältst fest, was du siehst, und die App verschweigt gezielt, was geschützt gehört. Sensible Arten — Orchideen, gefährdete Spezies — bleiben bewusst unscharf.
Und die Bestimmung ist ein Vorschlag, kein Urteil. Die KI rät, du bestätigst, korrigierst oder lässt offen — die Sammlung ist deine, nicht die der Maschine. Dranbleiben darf Freude machen; was Herbatrium nicht baut, ist der Druck zur Vollständigkeit oder ein Sammel-Wettlauf gegen andere. Ehrlich: Der Korpus ist Alpha und wächst erst.
Herbatrium ist ein Tagebuch für Pflanzen. Du machst ein Foto, die App hält Standort und Datum fest, die KI schlägt eine Bestimmung vor — die du bestätigen, korrigieren oder offen lassen kannst. Über Zeit entsteht eine persönliche Sammlung, die du teilen kannst oder eben nicht.
Karten zeigen, wo welche Art beobachtet wurde, mit OpenStreetMap-Kacheln und Vereins-Tiles. Sensible Arten — z.B. Orchideen oder besonders gefährdete Spezies — werden bewusst unscharf dargestellt, damit Sammler-Druck nicht durch unsere App entsteht.
Wofür Herbatrium gemacht ist:
- Wandern — was steht hier? Foto, Bestimmung, fertig.
- Eigener Garten — Pflanzen-Inventar über Jahreszeiten.
- Citizen Science — Beobachtungen für andere Mitglieder sichtbar machen.
- Naturschutz — sensible Standorte gezielt verschweigen.
Herbatrium ist Alpha — der Korpus wächst gerade erst. Der Verein nutzt die App auch als Test-Bed für die Geo-Föderation („mana/location-point“), die später auch von Viadocu und Seepuls genutzt werden wird.
Wo sie läuft
- Web
- PWA
- iOS
- iPadOS
- macOS
- Android
- watchOS
- Selbst hosten
Erreichbar unter: herbatrium.com, herbatrium.mana.how
Was sie kostet
| Aktion | Kosten |
|---|---|
| Eigene Funde anlegen, Standort vermerken | 0 |
| KI-Bestimmung aus Foto | ab 4 Mana |
| Karte (MapLibre) nutzen, Specimen ansehen | 0 |
1 Mana = 1 Cent, fest. Verfällt nie. Mehr zum Mana-Versprechen →
Was sie für den Verein verkörpert
- DatensouveränitätVerwahrer statt Eigentümer — Export und Löschung jederzeit.
- OffenheitCode, Architektur und Mittelverwendung öffentlich.
- AchtsamkeitKeine Notification-Köder, keine Engagement-Tricks.
- EigenbetriebEigene Infrastruktur, quelloffener Stack, keine SaaS-Abhängigkeit.
Was unter dieser App läuft, wer sie mit aufruft
Pakete + Plattform-Services unter dieser App. Rückgerechnet aus den `konsumenten`-Listen der jeweiligen Bauteile.
Brücken zu anderen Apps
Was läuft, was nicht
Phase: Alpha — Web LIVE, Native auf iOS code-fertig.
- Native-App noch nicht im TestFlight — Apple-Dev-Portal-Setup hängt.
- Foto-Upload und KI-Bestimmung sind im Web aktiv, Pipeline-Politur offen.
- Anmeldung aktuell nur für Mitglieder.
Eigenbetrieb & Code
- Hosting
- Eigenbetrieb auf Vereins-Infrastruktur (Mac Mini in der Schweiz, perspektivisch Schweiz). Kein Cloud-Anbieter, kein Managed-Service.
- Lizenz
- Quelloffen — Details im Repo.
- Transparenz
- Mittelverwendung in der Transparenz-Übersicht.
Herbatrium ist eine von vielen Apps des Vereins. Alle teilen sich eine Anmeldung, ein gemeinsames Mana-Guthaben und denselben Datenschutz.