xp
Geplantes Lern- und Kompetenz-Backbone der Plattform — Skill-XP pro App, neun Intelligenz-Domains, globaler Level, opt-in-Portfolio.
XP ist die geplante dritte Werte-Achse im mana-Ökosystem neben Mana und Aura. Mana bezahlt Compute. Aura erkennt Beiträge zum Ökosystem an. XP macht sichtbar, was Nutzer:innen über die mana-Apps lernen und können — als persönlicher Lernverlauf, als opt-in- Portfolio, perspektivisch als Grundlage für Matching mit Berufen oder anderen Menschen.
Pointiert: Mana = Geld, Aura = Reputation, XP = Können. Drei orthogonale Achsen, kein semantisches Overlap, kein Cross-Award. Wer im Verein hilft, bekommt Aura; wer in einer App lernt, bekommt XP.
Backbone für die Lern-Apps. XP zieht sich als geteilte Schicht unter alle lern-orientierten Apps — Wordeck, Pageta, Memoro, Zitare, Mukke, Nutriphi, Viadocu, Herbatrium, Moodlit und weitere. Jede App publisht rohe Evidence-Events über das laufende Event-Backbone; die zentrale Schicht aggregiert in ein gemeinsames Profil. Die einzelnen Apps müssen kein eigenes Skill-System mehr bauen, und keine zwei Apps zählen ihre Skala unterschiedlich.
Drei Ebenen-Hierarchie. Ganz oben ein globaler XP-Score mit
User-Level. Darunter Sub-XP pro Intelligenz-Domain — die neun
Domains nach Howard Gardner als pragmatische Backbone-Taxonomie:
sprachlich, musikalisch, körperlich-kinästhetisch, räumlich, logisch-
mathematisch, zwischenmenschlich, intra-personell, naturalistisch,
existenziell. Darunter wiederum Sub-Sub-XP pro konkretem Skill —
zum Beispiel „Klettern” als Skill unter bodily-kinesthetic.sports,
oder „Spanisch” unter linguistic.languages. Der globale Score ist
aus den Domain-Scores abgeleitet, die Domain-Scores aus den Skill-
Scores. Bei einer Tarif-Änderung läuft Re-Projektion und alle drei
Ebenen sind konsistent.
Breite vor Tiefe. Der globale XP wird mit
Diminishing-Returns-Formel berechnet (Σ √domain_xp), so dass ein
Mensch, der breit unterwegs ist, höheren Global-Level erreicht als
einer, der nur eine Domain auf Extremniveau pflegt. Das ist eine
bewusste Mission-Aussage: ganzheitliche Selbst-Entwicklung wird vom
Score belohnt, nicht Monomanie.
Lern-Tagebuch dazu. Ein eigener LLM-Layer (mana-journal) liest
die Evidence-Events und schreibt Tages-Episoden in natürlicher
Sprache — was du heute gelernt hast, mit Schwerpunkt-Erkennung —
sowie auf Anfrage einen Lebenslauf-Text aus den letzten n Monaten.
Modell lokal über Gemma 4 MLX auf der GPU-Box, kein Cloud-Modell ohne
expliziten User-Opt-in. Im ersten Schritt ist der LLM-Layer reiner
Beobachter: er fasst zusammen, fügt aber kein XP hinzu und
extrahiert keine Skills aus freien Notizen. Das hält DSGVO Art. 22
außen vor und vermeidet Halluzinations-Risiken.
Badges + Levels als greifbare Sicht über dem Score. Skill-Badges („Wordeck Spanisch B1”), Domain-Badges („Linguistic Lv5”) und Cross- Domain-Badges („Polyglot”: ≥B1 in 3 Sprachen, „Renaissance”: ≥Lv3 in 5 Domains). Die Badges sind regel-basiert und Verein-kuratiert, nicht algorithmisch generiert.
Privat by default, opt-in nach außen. Wie bei Aura ist der Default OFF, Rechtsgrundlage Art. 6(1)(a) DSGVO Einwilligung, Widerruf löscht alle Ledger- und Skill-State-Zeilen. Wer matchen will — gegen Job-Profile, gegen andere Menschen — initiiert das explizit, kein passives Matching im Hintergrund. Damit ist auch das Matching nicht „automatisierte Einzelentscheidung” nach Art. 22.
Heute ist XP ein Konzept-Plan v0.1 in
mana/docs/XP_SYSTEM.md —
zehn offene Punkte stehen zur Entscheidung, ein
mana-compliance-Audit steht vor Implementierungsstart aus, und die
Aktivierung wird wie bei Aura erst freigegeben, wenn der Verein
formal gegründet ist und ein:e Datenschutzbeauftragte:r benannt wurde.
Bis dahin: Plan und Diskussion, kein Code.
Stack & Infrastruktur
- Sprache
- TypeScript
- Stack
- TypeScript · Hono · Bun · Postgres · sync2 · Gemma 4 MLX (lokal)
- Hosting
- Eigenbetrieb auf Vereins-Infrastruktur. Keine Drittpartei, kein Cloud-Anbieter, kein Managed-Service.
- Code
- git.mana.how
Infrastruktur unter diesem Service
Welche Vereins-Hardware, eigenen Dienste und bewussten Externe xp konkret benutzt. Jedes Item hat eine eigene Seite mit Stand und Mitigation.
- Maschinemana-serverApple Mac mini M4 · Tägerwilen (Schweiz)Der Hauptserver des Vereins — ein Mac mini M4 in Tägerwilen (Schweiz), der die ganze Plattform trägt.
- Eigener DienstPostgres17 separate DatenbankenEine Postgres-Datenbank pro Service — schema-isoliert, mit Drizzle-Migrationen, keine geteilten Tabellen.
Was er für den Verein verkörpert
- DatensouveränitätVerwahrer statt Eigentümer.
- AchtsamkeitKeine Engagement-Tricks.
- LanglebigkeitBewährte Stacks, gute Doku.
- EigenbetriebEigene Infrastruktur, quelloffener Stack.
- OffenheitCode und Mittelverwendung öffentlich.
Was läuft, was nicht
Phase: In Planung.
- Konzept-Plan v0.1 in mana/docs/XP_SYSTEM.md — zehn offene Punkte, die vor Implementierungsstart entschieden sein müssen (Taxonomie-Basis, Global-Formel, Decay, LLM-Tiefe, Tarif-Hoheit, …).
- Skill-Taxonomie auf Basis von Gardners neun Intelligenz-Domains pragmatisch gewählt — noch nicht endgültig, ESCO/DigComp-Parallel-Sicht als Option offen.
- Vor Code-Start steht ein mana-compliance-Audit aus, analog zum Aura-Pattern.
- Aktivierung wartet auf Vereins-Gründung und benannte:n Datenschutzbeauftragte:n — wie bei Aura ist XP Profiling nach Art. 4 Nr. 4 DSGVO.
- Vier Services (mana-skills / mana-portfolio / mana-journal / mana-match) sind Best-Practice-Vorschlag — Konsolidierung auf einen einzigen mana-xp-Service ist offene Operations-Frage.
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Mana-Guthaben, Aura-Ledger, Spenden, Buchhaltung.
xp ist einer von vielen Plattform-Services, die unter den Apps des Vereins laufen. Eigenbetrieb statt SaaS, dokumentiert statt undurchsichtig.