Kulturdaten Bodensee
Besucherzahlen der Museen zwischen Konstanz und Kreuzlingen — offene Daten, sichtbar gemacht über die Grenze hinweg.
Sehen, was in der eigenen Region kulturell wirklich passiert.
Eine digitale Fähigkeit in deiner Hand — getragen von einem gemeinnützigen Verein, nachhaltig und zum Selbstkostenpreis, ohne Werbung und ohne Investoren-Logik.Warum das der Kern ist →
Eine Grenze durch einen See ist eine Verwaltungsgrenze — die Kultur kennt sie nicht, die Statistik sollte sie auch nicht kennen.
Der Kanton Thurgau veröffentlicht die Besucherzahlen seiner Museen Jahr für Jahr als offenen, maschinenlesbaren Datensatz. Die Stadt Konstanz, wenige Kilometer entfernt, tut das nicht — dort finden sich Zahlen bestenfalls verstreut in Pressemitteilungen und Jahresberichten. Wer die Region als eine Region begreifen will, steht vor einem halben Bild.
Diese Seite legt zusammen, was zusammengehört, und benennt die Lücke, wo sie klafft. Sie ist zugleich ein Argument: Offene Daten sind kein Selbstzweck, sondern die Voraussetzung dafür, dass jemand von außen überhaupt eine Frage stellen kann.
Kulturdaten Bodensee zeigt, wie viele Menschen die Museen der Region besuchen — auf beiden Seiten der Grenze. Für den Kanton Thurgau liegen die Zahlen von 2016 bis 2024 für 48 Häuser vor, sauber und amtlich. Für Konstanz gibt es sie nicht.
Die Schweizer Daten stammen aus dem offenen Datensatz des Amts für Daten und Statistik des Kantons Thurgau und werden jede Nacht neu abgeholt. Die deutschen Zahlen sind zusammengetragen aus Pressemitteilungen, dem Jahresbericht der Stadtbibliothek und dem Kulturamts-Rückblick — jede einzelne mit Quellenangabe, weil man ihnen sonst nicht trauen könnte.
Die Seite lädt nichts von fremden Servern nach: keine Chart-Bibliothek, keine Schriftart, kein Zähler. Die Diagramme sind von Hand gezeichnetes SVG, die Daten stehen als CSV in der Seite selbst — herauskopieren und weiterverwenden ist ausdrücklich erwünscht.
Wo sie läuft
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Erreichbar unter: kulturdaten.mana.how
Was sie kostet
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Was sie für den Verein verkörpert
- OffenheitCode, Architektur und Mittelverwendung öffentlich.
- EigenbetriebEigene Infrastruktur, quelloffener Stack, keine SaaS-Abhängigkeit.
- LanglebigkeitBewährte Stacks, klare Service-Grenzen, gute Doku.
- UnabhängigkeitSchweizer Verein, keine Investoren, kein Werbekunde.
Brücken zu anderen Apps
Was läuft, was nicht
Phase: Live — LIVE, täglich aktualisiert.
- Für Konstanz gibt es keine amtliche Einzelstatistik pro Haus. Anfragen an das Kulturamt und die Städtischen Museen sind vorbereitet, aber noch nicht abgeschickt.
Eigenbetrieb & Code
- Hosting
- Eigenbetrieb auf Vereins-Infrastruktur (Mac Mini in der Schweiz, perspektivisch Schweiz). Kein Cloud-Anbieter, kein Managed-Service.
- Lizenz
- Quelloffen — Details im Repo.
- Transparenz
- Mittelverwendung in der Transparenz-Übersicht.
Kulturdaten Bodensee ist eine von vielen Apps des Vereins. Alle teilen sich eine Anmeldung, ein gemeinsames Mana-Guthaben und denselben Datenschutz.