
Zitare
Ein offener Zitate-Korpus zum Sammeln, Suchen und Kuratieren — Werke gemeinfreier Stimmen, sauber belegt, unter freier Lizenz.
Eine Aussage zu ihrer belegten Quelle zurückverfolgen.
Eine digitale Fähigkeit in deiner Hand — getragen von einem gemeinnützigen Verein, nachhaltig und zum Selbstkostenpreis, ohne Werbung und ohne Investoren-Logik.Warum das der Kern ist →
Ein Zitat ist nur so viel wert wie seine Quelle — und Sprache, die allen gehört, gehört niemandem allein.
Das Netz ist voll von Zitaten: die meisten falsch zugeschrieben, kaum eins belegt, alle irgendwessen Klick-Köder. Zitare wettet darauf, dass der Unterschied zwischen einem Zitat und einem viralen Kalenderspruch genau die Quelle ist — und dass dieser Unterschied das langsamere Wachstum wert ist. Aufgenommen wird nur, was sich belegen lässt: Werk, Kapitel, möglichst Seite.
Und der Korpus gehört niemandem. Er ist Vereins-Infrastruktur unter freier Lizenz — jeder darf lesen, jede mit Konto darf beitragen, keiner besitzt ihn. Wie ein Wikipedia für belegte Sprache. Ehrlich: Das heißt, er wächst langsam und wird Goodreads nie an Masse schlagen. Mit Absicht.
Zitare ist ein Lesehaus für Zitate — gemeinfreie Stimmen, sauber belegt, unter freier Lizenz nutzbar. Lesen geht ohne Anmeldung. Beitragen mit Konto, damit wir nachvollziehen können, wer was kuratiert hat.
Der Korpus wächst langsam und absichtlich. Wir nehmen nur Zitate auf, deren Quelle eindeutig belegbar ist: Werk, Kapitel, möglichst Seite. Eingaben aus „Goodreads“ oder „Pinterest“ landen nicht im Korpus — wir wollen den Unterschied zwischen einem Zitat und einem viral verbreiteten Kalenderspruch sichtbar halten.
Wofür wir Zitare benutzen:
- Recherche — Stichwort eingeben, alle belegten Treffer mit Quelle.
- Sammeln — eigene Sammlungen anlegen, kuratieren, teilen.
- Lernen — Treffer als Wordeck-Deck exportieren.
- Hintergrund — den Autor anschließend in „Who“ befragen.
Zitare ist Vereins-Infrastruktur: ein Korpus, der niemandem gehört, den jeder nutzen darf und an dem jede mit Konto mitarbeiten kann.
Wo sie läuft
- Web
- PWA
- iOS
- iPadOS
- macOS
- Android
- watchOS
- Selbst hosten
Erreichbar unter: zitare.com, app.zitare.com, api.zitare.com
Zitare kommt über den eigenen mana-Store — ein selbst gehostetes F-Droid-Repository, ohne Google Play, ohne Provision, weltweit nutzbar.
Beim ersten Mal fragt Android, ob es Apps aus dieser Quelle installieren darf — einmal bestätigen, das ist die ganze Hürde. Wer den mana-Store schon installiert hat, bekommt Zitare und alle Updates automatisch.
Was sie kostet
| Aktion | Kosten |
|---|---|
| Lesen, Suchen, Sammeln | 0 |
| Beitragen mit Konto | 0 |
| Automatische Quellen-Recherche (KI) | ab 3 Mana |
1 Mana = 1 Cent, fest. Verfällt nie. Mehr zum Mana-Versprechen →
Was sie für den Verein verkörpert
- OffenheitCode, Architektur und Mittelverwendung öffentlich.
- DatensouveränitätVerwahrer statt Eigentümer — Export und Löschung jederzeit.
- LanglebigkeitBewährte Stacks, klare Service-Grenzen, gute Doku.
- AchtsamkeitKeine Notification-Köder, keine Engagement-Tricks.
Was unter dieser App läuft, wer sie mit aufruft
Pakete + Plattform-Services unter dieser App. Rückgerechnet aus den `konsumenten`-Listen der jeweiligen Bauteile.
Brücken zu anderen Apps
Was läuft, was nicht
Phase: Live — Web LIVE auf zitare.com, Native (Hybrid) im Aufbau.
- Cookie-Bridge zwischen Web und Native-App noch nicht final.
- Korpus bei rund 400 belegten Zitaten von ~90 Autor:innen (Stand Juni 2026) — Wachstum bewusst langsam, kein Massen-Import.
- Native-App-Phase ζ-3 noch nicht abgeschlossen.
Eigenbetrieb & Code
- Hosting
- Eigenbetrieb auf Vereins-Infrastruktur (Mac Mini in der Schweiz, perspektivisch Schweiz). Kein Cloud-Anbieter, kein Managed-Service.
- Lizenz
- Quelloffen — Details im Repo.
- Transparenz
- Mittelverwendung in der Transparenz-Übersicht.
Zitare ist eine von vielen Apps des Vereins. Alle teilen sich eine Anmeldung, ein gemeinsames Mana-Guthaben und denselben Datenschutz.