Unterstützen

Trag den Weg zur Stiftung mit.

mana ist heute ein Verein in Gründung. Die langfristige Form ist eine Stiftung — eine Rechtsform, die das Gemeingut endgültig bindet und keinen Verkauf zulässt. Bis dahin trägt sich die Arbeit aus Spenden, Aufträgen und der Zeit derer, die mitbauen. Wer jetzt trägt, trägt den Übergang. Drei Wege: mit Geld, mit Zeit oder mit Hardware.

Drei Wege

Mit Geld, mit Zeit oder mit Hardware

Es gibt keine Hierarchie zwischen den Wegen. Wer Code schreibt, trägt nicht weniger als wer spendet. Du wählst, wie du beiträgst — und kannst mehrere Wege kombinieren.

  1. Spenden

    Du trägst mit Geld.

    Eine Spende geht zu 100 % in den Verein und finanziert Recht, Buchhaltung und die ersten Server — das Fundament für die Stiftung. Keine Stufen, keine vorgegebenen Beträge: du gibst, was du tragen kannst.

    Spenden →
  2. Mitbauen

    Du trägst mit Zeit.

    Code, Doku, Übersetzungen, Moderation, Code-Reviews, Datenschutz-Beratung. Du musst nichts geben, um zu tragen — jeder nachvollziehbare Beitrag an den Vereins-Repos hilft.

    Mitwirken →
  3. Knoten stellen

    Du trägst mit Hardware.

    Du betreibst einen Mirror, einen Storage-Knoten oder perspektivisch (Stufe 3) einen Compute-Knoten im Vereins-Netzwerk. Heute beginnend mit Forgejo- und MinIO-Spiegeln; Compute folgt mit dem dezentralen Cluster.

    Knoten anbieten →
Spenden

Den Übergang finanzieren.

Spenden tragen Recht, Buchhaltung und die ersten Server, bis das Mana-Volumen den Eigenbetrieb deckt — und bis der Verein in eine Stiftung überführt werden kann. Eine Spende geht zu100 % in den Verein, nicht in den 80/10/10-Schlüssel der Mana-Käufe.

Wir geben keine Höhe vor und keine Stufen. Du gibst, was du tragen kannst — einmalig oder regelmäßig. Größere Beträge, die den Stiftungs-Vorlauf beschleunigen, besprechen wir lieber persönlich.

Drei Wege

Wir haben die Wege bewusst gewählt: datensparsam, in der Schweiz verankert und, wo möglich, selbst quelloffen — keine US-Zahlungsverfolgung. Sobald das Vereinskonto steht, laufen diese drei. Hier vorab, damit du weißt, was kommt.

  1. 01

    Überweisung & QR-Rechnung

    Der direkte Weg — aufs Vereinskonto.

    Klassische Banküberweisung oder Swiss-QR-Rechnung mit dem E-Banking scannen. Für regelmäßiges Tragen einDauerauftrag: keine Gebühren, keine Drittplattform, deine Daten bleiben bei dir und dem Verein.

    Kommt zu ~100 % an · IBAN folgt mit dem Vereinskonto

  2. 02

    TWINT

    Schnell, vom Handy — der Standard in der Schweiz.

    QR mit der TWINT-App scannen, Betrag selbst wählen, fertig. Läuft über einen Schweizer Anbieter, nicht über einen US-Zahlungsdienst.

    Kommt zu ~98,7 % an · QR-Code folgt

  3. 03

    Liberapay

    Dauerhaft & offen — für die Open-Source-Arbeit.

    Wiederkehrend ab wenigen Franken im Monat. Liberapay nimmt0 % Plattformgebühr und ist selbst quelloffen — es passt zu dem, was wir bauen.

    0 % Plattformgebühr · Profil folgt

Zusage per Mail →

Vor der offiziellen Vereinsgründung sammeln wir Zusagen per Mail und melden uns, sobald Bankverbindung, TWINT und Liberapay stehen. Größere Beträge, die den Stiftungs-Vorlauf beschleunigen, besprechen wir gern persönlich. Die Abzugsfähigkeit hängt an der Steuerbefreiung im Kanton Thurgau (in Vorbereitung; sieheoffene Punkte).

Warum eine Stiftung

Damit es niemand verkaufen kann

Ein Verein lässt sich auflösen, eine Stiftung bindet ihr Vermögen dauerhaft an den Zweck. Deshalb ist die Stiftung das Ziel — sie macht das, was wir bauen, unverkäuflich. Den Schritt gehen wir erst, wenn die laufenden Kosten dauerhaft gedeckt sind; bis dahin ist der Verein die handlungsfähige Form.

Der Pfad im Detail:Stiftungs-Umwandlung →

Mitbauen

Trag bei mit Zeit.

Du trägst den Verein auch ohne Geld — durch nachvollziehbare Beiträge an den gemeinsamen Stack. Anerkannte Beitragsarten:

  • Code-Beiträge — gemergte Pull-Requests in den Vereins-Repos auf git.mana.how.
  • Doku-Beiträge — Verbesserungen andocs/, Playbooks, Anleitungen.
  • Übersetzungen — i18n-Files für Apps, Landing, Datenschutz-Erklärungen.
  • Code-Reviews — fundierte Reviews fremder PRs, nicht nur „LGTM".
  • Moderation — im Hub-Forum, bei Mitwirkenden-Diskussionen, in Wartelisten-Antworten.
  • Beratung — Datenschutz, Recht, Buchhaltung, Architektur — wenn du Expertise einbringst, die der Verein sonst zukaufen müsste.
Knoten stellen

Trag bei mit Hardware.

Du stellst Rechenkapazität oder Speicher bereit, die der Verein zu einem dezentralen Cluster bündelt. Das passiert in zwei Phasen:

Heute schon

Mirror-Knoten

  • Forgejo-Mirror — Spiegel-Kopie von git.mana.how
  • MinIO-Mirror — Off-Site-Replik der Mediendaten
  • Verdaccio-Mirror — npm-Registry-Spiegel

Anforderung: durchgehende Erreichbarkeit, signierter Heartbeat-Token gegen mana-admin. Mindestens 100 GB freier Storage für MinIO-Mirror, mindestens 50 GB für Forgejo.

Stufe 3 · geplant

Compute-Knoten

  • LLM-Worker — GPU-Inferenz im verteilten Cluster
  • STT/TTS-Worker — Whisper- und TTS-Modelle
  • Image-Worker — Diffusion und Vision-Tasks

Compute-Knoten kommen mit dem dezentralen Netzwerk (Stufe 3 der Roadmap). Du kannst dich heute schon vormerken — wir kontaktieren dich, wenn die Knoten- Software bereit ist.

Was Geld bei uns nicht kauft

Tragen verschafft keinen Vorrang

Damit das Modell konsistent bleibt, gibt es Dinge, die auch eine Spende nicht kauft:

  • Kein günstigerer Mana-Preis. Ein Mana bleibt ein Cent — für alle, immer.
  • Keine Premium-Features. Wenn ein Werkzeug gut ist, bekommt es jeder, der es nutzt.
  • Keine bevorzugten KI-Quoten. Anfragen kosten alle dieselben Mana, egal ob du spendest oder nicht.
  • Kein Einfluss auf die Ausrichtung. Wer trägt, trägt — Mitsprache läuft über die Mitgliederversammlung, nie über die Spendenhöhe.
  • Kein „werbungsfrei für Spender". Es gibt nirgends Werbung. Auch keine Tracker.
Aufträge

Den Verein beauftragen.

Gemeinnützige Organisationen, Gemeinden, Kantone und befreundete Vereine können den Verein beauftragen, gezielte Software zu bauen und zu betreiben — inklusive eigener Hardware vor Ort, wenn das zur Aufgabe passt. Auftrags-Erlöse tragen die laufende Arbeit und füllen die Vereins-Rücklagen, bis das Plattform-Volumen den Eigenbetrieb deckt.

  • Eine klar umrissene Aufgabe statt Lizenz-Bündel.Wir bauen ein Werkzeug für einen konkreten Use-Case — keine „Enterprise-Suite", die alles können soll.
  • Code bleibt beim Verein, läuft beim Auftraggeber.Der Code wird Teil des Vereins-Stacks und kommt anderen Organisationen mit ähnlichem Bedarf zugute. Das schlägt sich im Preis nieder.
  • Hardware-Bundle möglich. Pro Projekt kann ein dedizierter Rechner mitgeliefert und vor Ort betrieben werden — sauber von der Plattform getrennt, wartbar aus der Ferne.
  • Selbstkostenpreis-Disziplin. Wir kalkulieren Arbeitstage, Hardware und Strom — nicht „Marktwert". Margen gehen in Rücklagen, nicht an Investoren.
Auftrags-Anfrage stellen →

Skizziere den Use-Case in zwei, drei Absätzen — wir melden uns mit einer ersten Einschätzung, ob das zum Verein passt und was es kosten würde.

Offene Punkte

Was wir noch nicht festgezurrt haben

  • Vereinsgründung läuft. Bis die Statuten durch und die Bankverbindung steht, sammeln wir Zusagen per Mail.
  • Stiftung erst, wenn es trägt. Die Überführung in eine Stiftung setzt dauerhaft gedeckte Kosten voraus (siehe Stiftungs-Umwandlung).
  • Datensparsame Zahlwege zuerst. Wir setzen auf QR-Rechnung/Dauerauftrag und TWINT (Schweizer Anbieter) sowie Liberapay für die Open-Source-Arbeit — statt eines US-Zahlungs- dienstes. Konto, TWINT-QR und Liberapay-Profil folgen mit der Gründung.
  • Compute-Knoten heute noch nicht. Knoten funktionieren ab heute als Mirror (Forgejo, MinIO, Verdaccio). Compute-Worker kommen mit Stufe 3.
  • Deutsche Spendenbescheinigung. Treuhand-Partner für DE-konforme Quittungen noch zu klären.
Reden wir

Schreib uns.

Vor der offiziellen Vereinsgründung sammeln wir Unterstützung persönlich. Schreib uns unter[email protected] — ob du mit Geld, mit Zeit oder mit Hardware tragen willst. Wir melden uns mit den nächsten Schritten, sobald die Statuten und Formalitäten stehen.

Konzept im Detail:docs/MEMBERSHIP.mdim Plattform-Repo — versioniert und öffentlich nachvollziehbar.