e.V.
Pitches · Mit Zeit · geprüft 2026-05-21
An Entwickler:innen / Open-Source-Community

An Entwickler:innen, die an etwas Bleibendem mitbauen wollen

Wer abends Code schreibt, will meist nicht für die nächste Werbe-Plattform optimieren. Wir bauen Werkzeuge, die niemandem gehören und niemandem verkauft werden können — und freuen uns über jede ernsthafte Mitarbeit.

Hook
Hier kann niemand euren Pull Request später durch ein Enshittification-Update entwerten — weil hier niemand etwas enshittifizieren wird.
Was heute weh tut

Schmerz

  • Open-Source-Beiträge zu Projekten unter US-Firmen-CLA enden häufig als unbezahlte Vorarbeit für einen späteren Exit.
  • Viele „Indie"-Projekte werden nach drei Jahren an einen größeren Anbieter verkauft, dessen Roadmap die Beitragenden nie unterschrieben haben.
  • Open-Source ohne nachhaltige Infrastruktur kollabiert, wenn eine Person ausbrennt. Es gibt selten eine Trägerstruktur, die den Service-Betrieb wirklich übernimmt.
Was wir konkret bieten

Angebot

  • Pull Requests fließen in eine Code-Basis, deren statutarisch festgelegter Eigentümer ein Schweizer Verein in Gründung ist — kein Spätverkauf möglich.
  • Stack ist konservativ und langlebig: TypeScript + Hono + Bun für Services, Svelte 5 + Astro für Web, SwiftUI nativ, Postgres, Drizzle, MinIO. Keine Framework-Karussells.
  • Plattform-Backbone ist da: Auth (JWKS), Credits, Storage, Federation-Bus, Cross-App-Timeline, Event-Sourcing. Wer eine App bauen will, muss nicht das Backend neu schreiben.
  • Code in 18 Repos auf git.mana.how, alle dokumentiert, die meisten mit CLAUDE.md-Onboarding-Notizen.
  • Eigene npm-Registry (npm.mana.how) für interne Pakete, eigene Container-Pipeline auf Mac Mini — wer mit eigenen Apps andockt, hat die Infrastruktur, die sonst Geld kostet.
Was das konkret heißt

Es gibt zwei Sorten Open-Source-Arbeit, die unbefriedigend sind: die für ein Projekt, das später an Salesforce verkauft wird, und die für ein Projekt, das nach drei Jahren ohne Pflege im Repo zerfällt. Beides ist verlorene Lebenszeit.

Was wir versuchen, ist ein dritter Weg. Eine Trägerstruktur (der Verein), die den Service-Betrieb dauerhaft übernimmt, und ein Statut, das den Verkauf ausschließt. Der Code bleibt offen, die Infrastruktur bleibt im Verein, die Arbeit bleibt sichtbar — auch in zehn Jahren, falls die Vereinsführung mal komplett wechselt.

Was es konkret zu tun gibt: Plattform-Services härten (Backups, Off-Site, Observability), Apps polishen (PWA-Installation, Offline-Sync, Accessibility), Übersetzungen koordinieren, Cross-App-Brücken bauen, Dokumentation strukturieren. Wir haben einen Devlog mit ehrlichen Wochenberichten, der zeigt, was gerade dran ist, und einen offenen Issue-Pool auf git.mana.how.

Was es nicht zu tun gibt: an Wachstums-Metriken arbeiten, die hier niemand misst. Es gibt kein „Engagement-Team” und keine Conversion-Optimierung, die wir uns ausgedacht hätten, um eine Geschäftszahl zu retten. Was es gibt, ist die ehrliche Arbeit am Werkzeug.

Worüber wir ehrlich sind

Wer wir nicht sind — und was offen ist

Nicht für

  • Entwickler:innen, die Equity oder spätere Anteile am Erfolg suchen — die gibt es nicht, der Verein hat keine.
  • Wer auf Move-Fast-Break-Things und tägliche Framework-Wechsel steht. Wir bauen konservativ, mit Tests, mit Doku, mit Migrations-Pfaden.

Offene Punkte

  • Onboarding für externe Beiträger:innen ist noch dünn. CLAs, Code-of-Conduct, Review-Prozess sind in Arbeit, nicht alle Repos haben CONTRIBUTING.md.
  • Bezahlte Mitarbeit ist mittelfristig denkbar (Förder-Mittel, s. /pitches/foerder-stiftungen), aktuell aber nicht finanziert.
  • Issues-Tracker liegt auf Forgejo (git.mana.how), nicht auf GitHub. Discoverability ist niedriger als nötig.

Ihr passt nicht hier rein, aber an irgendeiner Stelle? Schaut auf /pitches die anderen Zielgruppen an oder schreibt direkt — der Katalog wächst.