e.V.
Pitches · Mit Geld · geprüft 2026-05-21
An Öffentliche Verwaltung (DE/CH)

An Verwaltungen, die Microsoft 365 ehrlich verlassen wollen

Kommunen, Kantone, Landesbehörden — wer nach Schleswig-Holstein, Dänemark und dem niederländischen Parlament den US-Cloud-Ausstieg ernsthaft plant, braucht Werkzeuge, die nicht nur „in der EU gehostet" sind, sondern dem Cloud-Act strukturell entzogen.

Hook
„Daten in einem EU-Rechenzentrum" hilft nach Cloud-Act nicht. Daten auf einer Maschine, die einem Schweizer Verein gehört, schon.
Was heute weh tut

Schmerz

  • Microsoft France hat im Juni 2025 vor dem französischen Senat bestätigt: Cloud-Act greift, egal wo die Server stehen. Eure Compliance-Abteilungen lesen dieselben Anhörungs-Protokolle.
  • „Souveräne Cloud"-Angebote etablierter US-Konzerne lösen das Konzern-Sitz-Problem nicht. Sie verschieben es in Tochter-Konstrukte mit fragwürdiger Durchgriffs-Festigkeit.
  • Self-Hosted-Alternativen erfordern Betriebs-Kompetenz, die viele Verwaltungen nicht aufbauen wollen oder können.
  • App-Store-Pflicht für mobile Dienste macht jede Behörde zur Mieterin bei Apple und Google.
Was wir konkret bieten

Angebot

  • Plattform-Services unter Schweizer Recht, betrieben auf Hardware im Eigentum des Vereins.
  • Selbst-Hosting-Option für jede einzelne App: ihr nehmt den Container, eure IT betreibt ihn, wir bleiben Update-Lieferant.
  • Auth, Mail, Speicher, Echtzeit-Sync — die ganze Baustein- Schicht ist explizit als SaaS-Ersatz dokumentiert und quelloffen.
  • PWA-First-Strategie: kein zwingender Gang über App Store oder Play Store, Bereitstellung direkt über eure eigene Domain.
  • Open Source, AGPL-tauglich, keine Lizenz-Audits, keine nachträglichen Tarif-Erhöhungen.
Was das konkret heißt

Eine wachsende Zahl europäischer Verwaltungen — Schleswig-Holstein, das dänische Digitalministerium, Teile der französischen Verwaltung, die niederländische Tweede Kamer — kommt zum selben Schluss: Microsoft 365 ist nicht souveränisierbar. Die Frage ist nicht mehr ob, sondern wie der Ausstieg aussieht.

Wir sind nicht der ganze Ausstiegs-Pfad. Wir sind ein Bündel spezifischer Werkzeuge, das in eine größere souveräne Werkzeug- Landschaft passt. Notizen (Memoro), Recherche (Pageta), GPS- Dokumentation für Außendienste (Viadocu), Mitarbeiter-Wohlbefinden (Moodlit, Nutriphi), Karteikarten für Schulungen (Wordeck) — das ist kein vollständiges Office-Paket, das ist eine Sammlung von Spezialwerkzeugen, die einzeln integrierbar sind.

Was wir besser können als die meisten Alternativen: Wir sagen offen, was wir nicht haben. Wir haben kein Klick-Zertifikat, kein 24/7-Support-Center, keine Hyperscale-Verfügbarkeit. Wir haben auch keinen US-Konzern hinter uns, der die ganze Konstruktion nach drei Jahren an Microsoft, Google oder Salesforce verkauft. Das ist die Wahl, die in der Verwaltungs-Realität getroffen wird: zwischen „löst meine SLAs heute” und „löst meine Souveränitäts- Frage strukturell”.

Wer im Verwaltungs-Kontext den Verein als Pilot-Partner für einzelne Bausteine testen will, ist eingeladen, früh in Kontakt zu treten. Wir sind klein genug, um auf konkrete Anforderungen einzugehen, und groß genug, um ernsthaft zu liefern.

Worüber wir ehrlich sind

Wer wir nicht sind — und was offen ist

Nicht für

  • Verwaltungen, die einen 24/7-SLA mit Konventionalstrafen erwarten — der Verein operiert auf einer Maschine, die er selbst kennt, ohne Hyperscale-Resilience-Versprechen.
  • Vergaben, die zwingend einen DAX-Konzern als Auftragnehmer voraussetzen. Wir sind explizit klein.

Offene Punkte

  • Verein-Gründung läuft. Bis zur Eintragung gibt es keine Vertragspartei mit Behörden-Reife.
  • BSI-Grundschutz-Zertifizierung haben wir nicht. Wenn ihr sie benötigt, sagt es früh — wir können dokumentieren, was wir tun, aber wir können nicht ad hoc zertifizieren.
  • Off-Site-Backup ist in Vorbereitung, aber noch nicht produktiv.

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